Joachim Jacoby

Städels Erbe

Meisterzeichnungen aus der Sammlung des Stifters

 
Herausgeber: Städel Museum Frankfurt a.M.; Regina Freyberger; Martin Sonnabend; Philipp Demandt
336 Seiten, 239 farbige Abb.
28 x 23 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 13.5.2020
ISBN 978-3-95498-548-7
49,90
… dann zu Herrn Stedel der uns Zeichnungen wies. Unschätzbare Dinge – tief beeindruckt hat Johann Wolfgang von Goethe seine Begeisterung über die Zeichnungs­sammlung des Frankfurter Kaufmanns und Bankiers Johann Friedrich Städel (1728–1816) festgehalten. Handzeichnungen – also mit Feder, Stift oder Pinsel auf Papier geschaffene Arbeiten – galten im 18. Jahrhundert als einzigartige Zeugnisse künstlerischer Schaffenskraft. Städel hinterließ seiner Stiftung, dem heutigen Städel Museum, mit seiner großen Kunst­sammlung auch über 4600 Zeichnungen. In einer exemplarischen Auswahl – unter anderem sind Dürer, Rembrandt, Raffael und Claude Lorrain vertreten – werden der enzyklopädische Zuschnitt der Städelschen Sammlung und ihr hohes Qualitäts­niveau anschaulich. Zeichnungen seit der Renaissance um 1500 bis in die eigenen Lebens­jahre Städels erschließen außerdem eine erstaunliche chronolo­gische Spann­breite, nicht weniger eine große Vielfalt in den Zeichen­techniken, der Funktion und Zweck­bestimmung. Der Katalog macht die Ergebnisse eines mehr­jährigen Forschungs­projekts zugänglich, das der Rekonstruktion der Zeichnungs­sammlung Städels gewidmet war.