Dresdener Kunstblätter

4/2018 – Rückkehr 1958

 
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
88 Seiten, 62 Abb., farbig und sw
21 x 15 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 30.10.2018
ISBN 978-3-95498-442-8
5,00
Die »Dresdener Kunst­blätter« wollen mit dieser Ausgabe an die Rück­kehr zahl­reicher Kunst­schätze in ihre Museen 1958 erinnern. Zwar waren Ende 1955 etliche Gemälde der Galerie aus ihrem unfrei­willigen Exil in Moskau und Kiew zurück­gekehrt. Doch ansonsten mussten sich die Museen mit den 1945 in Dresden zurück­geblie­benen Rest­beständen und den sparsamen Zugängen seitdem begnügen. Das Grüne Gewölbe, die Porzellan­sammlung, der Mathematisch-Physikalische Salon, das Münzkabinett, die Skulpturen­sammlung oder die Rüstkammer waren Namen ohne Inhalt. Diese Situation sollte sich 1958 grund­legend zum Guten wenden, denn nun kehrte ein Großteil der Bestände dieser Museen aus der Sowjet­union zurück. Selbst wenn man die seither immer wieder erfolgte Rückkehr von Einzel­stücken aus den ehe­maligen Sowjet­republiken, die auf dem inter­natio­nalen Kunst­markt identi­fizierten und zurück­gewon­nenen Kriegs­verluste und die 1958 als Irrläufer in andere Museen der DDR gelangten Objekte abzieht, handelt es sich immer noch um eine stattliche Anzahl von Stücken aus deutschen Museen, die irgendwo zirkulieren oder im Verbor­genen ruhen.

Aus dem Inhalt: Christine Nagel: Die Rückkehr der Bestände des Grünen Gewölbes und des Histo­rischen Museums 1958 aus der Sowjetunion | Ljuba Schmidt: Zurück in Dresden. Die Rückführung der Sammlung des Münz­kabinetts aus Moskau 1958 | Carina Merseburger, Claudia Maria Müller: Kriegsverluste der Dresdener Gemälde­galerie. Eine aktuelle Bestands­aufnahme | Anne Kuhlmann-Smirnov: Rückkehr mit Ausnahmen. Abtransport und Rückführung von Werken der Staatlichen Kunst­sammlungen Dresden durch das sowjetische Kunst­komitee | Karen Rebhahn: Die Ermittlung und Identifizierung von Irrläufern und ihre Rück­führung nach Dresden | Annegret Karge: Die »Eigen­welt der künstle­rischen Dinge«. Ernst Hassebrauk zeichnet die zurück­gekehrten Kunst­schätze der Dresdener Sammlungen | Dirk Syndram: Die Kiste Nummer 30

Die Hefte sind im Abonnement für 4,50 Euro erhältlich.
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