Dresdener Kunstblätter 1/2024

Händler und Sammler

 
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
80 Seiten, 54 meist farbige Abb.
21 x 15 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 15.2.2024
ISBN 978-3-95498-795-5
7,00
Kunsthändler und Kunstsammler sind zwei Berufungen, die sich eher selten in einer Person vereinen, zu sehr wider­sprechen sich die jeweiligen Beweg­gründe. Dennoch ist ihr Wirken eng miteinander verwoben. Entwicklungs­geschichtlich ist der Mensch seit langem Sammler, aber wann bot der erste Händler seine Waren feil? Oder waren es doch zunächst die Künstler, die ihre Werke offerierten? Ausgangs­punkt und Anregung zu dieser Ausgabe war Heike Biedermann, geschätzte Konservatorin im Albertinum, die 2023 viel zu früh verstarb. Die Beiträge fokussieren – gewisser­maßen auch als eine Hommage einiger ihr nahe­stehenden Kolleginnen und Kollegen – zumeist Details und Nuancen der Dresdener Kultur­geschichte. Ihr ist zum Gedenken dieses Heft gewidmet.

Aus dem Inhalt:
Jenny Brückner: Der Dresdener Galerie­gehilfe August Joseph Pechwell und seine Kunst­sammlung | Uta Neidhardt: Katholisch sammeln. Herzog Georg von Sachsen als Förderer nieder­ländischer Kunst | Holger Birkholz: Einige Gemälde von Caspar David Friedrich und ihre ersten Besitzer | Astrid Nielsen: Auguste Rodins »Drei Sirenen« aus der Sammlung von Oscar Schmitz | Andreas Dehmer: Kunst bei Morawe, 1893–1896: Klinger, Munch, Moderne | Andreas Dehmer: Sammler­stück: Julie Wolfthorns »Waldhexe« im Klingersaal | Saskia Wetzig: Die Freundschaft zwischen Paul Hartwig, Max Klinger und Otto Greiner | Maureen Cassidy-Geiger: Henry H. Arnhold – ein Dresdener Sammler in der Neuen Welt | Birgit Dalbajewa: Der Expressionist und die Alten Meister. Seit 1937 fehlen Gemälde Kokoschkas in der Dresdener Sammlung | Dietmar Elger: Gerhard Richters Porträt der Sammlerin Dr. Gisela Knobloch | Jenny Brückner, Toni Hanel, Claudia Maria Müller: Zum privaten Dresdener Kunsthandel von 1945 bis 1989. Einblicke ins Forschungs­projekt | Claudia Maria Müller: Forschungs­thema »Sammler«. Die Schenkung Friedrich Pappermanns

Die Hefte sind im Abonnement für 6,50 Euro erhältlich.
Abonnement-Anmeldung unter Tel.: (0351) 440780 bzw. E-Mail: verlag@sandstein-kultur.de