Hexenküche

Max Slevogts druckgrafische Experimente

 
Herausgeber: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz; Landesmuseum Mainz; Karoline Feulner; Eva Wolf
196 Seiten, etwa 150 meist farbige Abb.
26 x 22 cm, Festeinband
Erscheinungsdatum 26.9.2021
ISBN 978-3-95498-617-0
34,00
Glasätzungen mit hoch­giftiger Fluss­säure, Drucke auf Leder und Seide, Druck­platten aus Porzellan oder Speckstein – das sind die Ergebnisse zahlreicher Nächte, in denen Max Slevogt eifrig mit druck­grafischen Techniken experimentierte. Gemeinsam mit den Künstlern Bernhard Pankok und Emil Orlik sowie seinem engen Freund Josef Grünberg schloss er sich um 1920 zu der Künstler­gruppe SPOG zusammen.
In diesem Band wird erstmals der umfang­reiche Brief­wechsel zwischen Slevogt und Grünberg transkribiert, wissen­schaftlich bearbeitet und in einer kommen­tierten Brief­edition veröffent­licht. Der erste Brief wurde vor genau 100 Jahren geschrieben. Fast alle Briefe und Postkarten sind zudem mit aufwendigen und humor­vollen Rand­zeichnungen von Slevogt versehen. Neben vielen privaten und politischen Ereignissen stehen in dem Austausch vor allem die druck­grafischen Experimente der beiden im Vordergrund.
SPOG ist in der bisherigen Forschungs­literatur ein absolutes Desiderat geblieben. Die Aufarbeitung dieser Forschungs­lücke ist nun anhand der einzig­artigen Bestände der GDKE/Landes­museum Mainz möglich, die unter anderem auch den grafischen Nachlass des Künstlers umfassen.