Dresdener Kunstblätter 1/2021

Spiele

 
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
88 Seiten, 77 farbige Abb.
21 x 15 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 20.1.2021
ISBN 978-3-95498-596-8
5,00
Da Spielen zum Menschsein gehört und Kunst mit dem Publikum, dem Inhalt, der Form und dem Material spielt, zählt es auch in unserem Museums­verbund zu einem der großen Themen. Menschen üben beim Spielen, sich an Regeln zu halten, in andere Rollen zu schlüpfen, Strategien zu entwickeln und diese zu erproben, sich zu messen, zu gewinnen und zu verlieren – und nicht selten vergisst man dabei sein Umfeld oder entflieht manch widrigen Umständen. Die Aspekte des Themas sind so zahlreich und reich­haltig wie die Beiträge in diesem Heft.

Aus dem Inhalt:
Luisa Leuner, Kerstin Stöver: Ein Einblick in die japanische Welt des Spielens | Theresa Witting: Jungfrauen­pokale als frühneu­zeitliche Trink­spiele | Marita Andó: Vielfalt russischen Spielzeugs | Iris Yvonne Wagner: »Die Falsch­spieler« von Valentin de Boulogne | Maria Schetelich: In Asien spielt man anders Schach | Claudia Kryza-Gersch: Ein lebens­gefähr­liches Liebes­spiel | Sabine Peinelt-Schmidt: Michel Victor Aciers spielende Kinder­figuren | Ulrike Weinhold: Ein chinoiser Spielmarken­kasten im Grünen Gewölbe | Roland Enke: Lernen um 1800 | Christina Nehrkorn-Stege, Karsten Jahnke: Historischen Spielzeug­muster­büchern auf der Spur | Lars Rebehn: Dr. Pauls Kasper­theater als Pionier des künstle­rischen Handpuppen­spiels | Sylvia Lemke, Silke Wagler: Ein Spielbrunnen von Heidemarie Dreßel | Przemyslaw Strozek: Die Avantgarde spielt Schach. Marcel Duchamp – Hans Richter – Barry Flanagan | Jane Boddy: Möglichkeit und Spiel. »Demos« von Andreas Angelidakis | Karsten Jahnke: Krieg spielen, darf man das? | Silke Wagler: Spiel als wissen­schaft­liche Methode. Grit Ruhlands »Zufalls­gestützte Landschafts­beobachtung«

Die Hefte sind im Abonnement für 4,50 Euro erhältlich.
Abonnement-Anmeldung unter Tel.: (0351) 440780 bzw. E-Mail: verlag@sandstein.de