Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker

 
Herausgeber: Bettina Baumgärtel; Jan Nicolaisen; Kunstpalast Düsseldorf; Museum der bildenden Künste Leipzig
208 Seiten, 183 farbige Abb.
28,5 x 23,5 cm, Festeinband
Erscheinungsdatum 15.10.2020
ISBN 978-3-95498-581-4
38,00
Caspar David Friedrich, der heute als der bedeutendste Künstler der deutschen Frühromantik gilt, stieß zu Lebzeiten auch auf Unverständnis und Ablehnung. Bereits ab den 1820er Jahren geriet er in den Schatten der aufstrebenden Düssel­dorfer Maler­schule und war bald ganz vergessen. Erst der norwegische Kunst­historiker Andreas Aubert entdeckte ihn Mitte des 19. Jahrhunderts wieder. Mit der »Jahrtausend­ausstellung deutscher Kunst« 1906 erlebte Friedrich dann endgültig seine Renaissance und wurde zum Lieblings­künstler eines breiten Publikums.
In rund 160 Werken wird der Geschmacks­wandel von der Frühromantik, der Melancholie, den allegorischen Werken zur akademischen, erzählerischen Romantik der Düssel­dorfer veranschaulicht. Erstmals treten die sächsische und die rheinische Landschafts­malerei in einen Dialog. Gemälde und Zeichnungen Friedrichs sowie seiner Dresdner Kollegen Carl Gustav Carus, Ludwig Richter und Ernst Ferdinand Oehme werden Haupt­werken der Düssel­dorfer Andreas und Oswald Achenbach, Carl Friedrich Lessing, Johann Wilhelm Schirmer und seiner Schule gegenübergestellt.