Dresdener Kunstblätter

3/2019 – Maltechniken

 
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
72 Seiten, 67 meist farbige Abb.
21 x 15 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 20.7.2019
ISBN 978-3-95498-494-7
5,00
In der täglichen Museums­arbeit nimmt die Frage danach, wie einzelne Werke entstanden sind und woraus sie bestehen, großen Raum ein. Dabei interes­sieren vor allem Materia­lien sowie Techniken. Daraus lassen sich, gerade mittels immer besser werdender Techno­logien, wichtige Erkenntnisse gewinnen, die sowohl für die Kunst­wissen­schaft als auch für die Konser­vierung und Restau­rierung zentrale Bedeutung haben. Sie ermöglichen zum Beispiel zeit­liche und räum­liche Zuordnungen der Werke oder deren Datierung und Einordnung in das Œuvre des jeweiligen Künstlers und seine Zeit. Genaue Kenntnisse über die Materia­lität und Beschaffen­heit der Werke bestim­men anderer­seits auch den Umgang mit ihnen. Viele Entschei­dungen – etwa über die Hand­habung, notwendige Lager­bedingungen, erhaltende Eingriffe sowie die zeit­lichen und konser­vato­rischen Vor­gaben bei Ausleihen und Aus­stellungen – hängen wesentlich von diesem Wissen ab.

Aus dem Inhalt:
Ivo Mohrmann: Maltechnik in der Restaura­toren­ausbildung an der Hoch­schule für Bildende Künste Dresden | Christoph Schölzel: Beobach­tungen zur Maltechnik der beiden Dresdener Gemälde von Andrea del Sarto | Eve Begov, Theresa Witting: Farb­fassungen auf Gold­schmiede­arbeiten im Grünen Gewölbe | Maria Körber, Claudia Maria Müller: Ölstudien von Edmund und Woldemar Hottenroth | Silke Beisiegel: Öl auf Leinwand? Wie eine Künstler­befragung tiefere Erkennt­nisse ermöglicht | Kerstin Küster: Zur Maltechnik von Gerhard Richter am Beispiel der »Ruhrtalbrücke« von 1969

Die Hefte sind im Abonnement für 4,50 Euro erhältlich.
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