Zukunftsräume

Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932

 
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Birgit Dalbajewa; Hilke Wagner; Heike Biedermann; Andreas Dehmer; Mathias Wagner
336 Seiten, 290 meist farbige Abb.
28 x 23,5 cm, Broschur mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum 2.3.2019
ISBN 978-3-95498-457-2
48,00
Dresden war in den 1920er Jahren ein Hotspot für die künst­lerische Avant­garde Europas. Vor allem der sowjet­russische Konstruk­tivismus, die nieder­ländi­sche De-Stijl-Bewegung und das Bauhaus sorgten im traditions­gesättigten Elbflorenz für Aufregung. Werke von El Lissitzky, Piet Mondrian, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und anderen wurden in den Galerien ausgestellt. Das breite Publikum rieb sich die Augen, die lokale Kunst­kritik empörte sich, doch das aufge­schlos­sene bürger­liche Establish­ment besuchte die Aus­stel­lungen. Einige kauften sogar die neue Kunst, allen voran die bekannte Dresdner Samm­lerin und Mäzenin Ida Bienert.
In 29 Essays werden in diesem Band die Netz­werke von Künstlern, Galerien und privaten Sammlern beleuchtet. Es wird deutlich, wie die von gesell­schafts­utopi­schen Idealen getragene »Kunst der Zukunft« in den 1920er Jahren in Dresden ausgestellt, gesam­melt und disku­tiert wurde – zwischen heftiger Ablehnung und begeis­terter Zustimmung.