Ein Grund zum Feiern?

Münster und der Westfälische Frieden

 
Herausgeber: Barbara Rommé; Stadtmuseum Münster
72 Seiten, 64 farbige Abb.
30 x 22 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 28.4.2018
ISBN 978-3-95498-387-2
18,00
Der Band widmet sich in fünf Essays und ausge­wählten Objekt­beiträgen der Rezeptions­geschichte des West­fälischen Friedens­schlusses von 1648. Im Mittel­punkt stehen die Jubiläen von 1748, 1848, 1898 und 1948. Die Stadt Münster gedachte erstmals 1898 wieder offiziell des West­fälischen Friedens. Wenige Jahre später entstanden in Münster das einzige Friedens­denkmal der damaligen Zeit und das monu­mentale Historien­bild von Fritz Grotemeyer über die Verhand­lungen im Rathaus­saal. Die National­sozialisten planten schon frühzeitig, den 300. Jahrestag im Jahr 1948 für ihre Zwecke zu missbrauchen. Einen Eindruck von einer 1940 aufgebauten, aber nie eröffneten Propaganda­ausstellung geben damals angefertigte Gemälde­kopien sowie dokumen­tarische Foto­grafien. Erst nach der Gedenk­woche vom Oktober 1948 erfolgte eine Neu­bewertung des West­fälischen Friedens, der nun als Europäischer Einigungs­frieden verstanden wurde. Seitdem wirbt Münster für sich als Friedensstadt.