Deutung des Daseins

Bernhard Kretzschmar (1889–1972), Malerei · Grafik

 
Herausgeber: Sigrid Walther; Gisbert Porstmann; Städtische Galerie Dresden, Kunstsammlung
248 Seiten, 221 meist farbige Abb.
29 x 24 cm, Festeinband
Erscheinungsdatum 10.2.2018
ISBN 978-3-95498-362-9
38,00
Mehr als ein halbes Jahrhundert trug Bernhard Kretzschmar (1889–1972) wesentlich zum Gesicht der Dresdner Kunst bei und war einer ihrer markantesten und originellsten Vertreter. Er prägte die Kunst der Neuen Sachlichkeit ebenso, wie er nach dem Zweiten Weltkrieg einen wichtigen Beitrag zur deutsch-deutschen Kunst leistete. Bernhard Kretzschmar schuf ein umfang­reiches grafisches und malerisches Werk. Als Mitglied sich immer wieder neu bildender Künstler­vereini­gungen und als Mitbegründer der »Dresdner Sezession 1932« mischte er sich streitlustig in die öffent­lichen Diskurse und kultu­rellen Tages­fragen. In diesem Sinne war er gegen jedwede Instrumen­talisierung von Kunst für soziale oder politische Zwecke. Immer, vor allem auch nach 1945, war er in der Lage und bereit, kultur­politisch zu wirken und sich für die Qualität der Kunst einzusetzen, mutig und nicht ohne Hintersinn.