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Rupprecht Geiger

 
Herausgeber: THE SCHAUFLER FOUNDATION, Christiane Schaufler-Münch; Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
216 Seiten, 189 meist farbige Abb.
26 x 21 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 15.12.2017
ISBN 978-3-95498-347-6
28,00
Rupprecht Geiger (1908–2009) zählt zu den wichtigsten abstrakten Malern der deutschen Nachkriegs­avantgarde. Zeit seines Lebens war die Farbe – insbesondere die Leucht­kraft und Energie der Farbe Rot – das Haupt­thema seiner Arbeiten. Geiger verfolgte auch die Idee von Farb­räumen, in denen die Farbe zum Erlebnis wird und das Lebens­gefühl des Betrachters steigern sollte. Einige dieser Räume konnte er realisieren, andere blieben Entwürfe.
Geiger studierte zunächst Architektur, wandte sich dann aber als Autodidakt der Malerei zu. 1940 wurde er als »Kriegsmaler« eingezogen und malte russische Land­schaften in stark leuchtenden Farben. Nach dem Krieg war Geiger Mitbegründer der Maler­gruppe »ZEN 49« und zählte zu den Pionieren der abstrakten Malerei in Deutschland. Als einer der ersten Künstler schuf er 1948 Bilder in nicht recht­eckigem Format, noch vor den amerika­nischen »shaped canvases«.