Provenienz & Forschung

Heft 2/2017

 
72 Seiten, 41 Abb., farbig und sw
21 x 14,8 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 24.10.2017
ISBN 978-3-95498-339-1
7,50
Während der Besatzung Frank­reichs entzogen die National­sozialisten private, häufig jüdische Samm­lungen in einem bis dahin ungekannten Ausmaß. Begehrlich­keiten der Macht­haber, ein Gerangel deutscher Einrich­tungen um Macht sowie ein florie­render Kunst­handel setzten ein. Derzeit beschäftigen sich mehrere Projekte des Deutschen Zentrums Kulturgut­verluste mit dem »Umschlag­platz Paris«, auf dem auch Hildebrand Gurlitt agierte. Der Themen­schwer­punkt dieser Ausgabe wurde anlässlich der Aus­stellungen zum »Kunstfund Gurlitt« und der Herbst­konferenz des Zentrums gesetzt.

Aus dem Inhalt:
Der Nachlass von Franziskus Graf Wolff Metternich. Aufarbeitung des für den Kunst­schutz im Zweiten Welt­krieg zentralen Archiv­bestands · Der Mainzer Bibliotheks­bestand aus der Kunst­historischen Forschungs­stätte Paris. Klärung der Provenienz und Funktion der Bibliothek im Kontext des organisierten und verfolgungs­bedingten Kunst­raubes · Das Repertorium zum franzö­sischen Kunst­markt während der deutschen Besatzung · Hildebrand Gurlitts Kreise in Paris · Zwischen Kunst, Wissen­schaft und Besatzungs­politik. Die Kunst­historische Forschungs­stätte Paris · Kulturgut­transfers im Alpen-Adria-Raum während des 20. Jahrhunderts