Kurfürst August von Sachsen

Ein nachreformatorischer »Friedensfürst« zwischen Territorium und Reich. Beiträge zur wissenschaftlichen Tagung vom 9. bis 11. Juli 2015 in Torgau und Dresden

 
240 Seiten, 93 meist farbige Abb.
26 x 22 cm, Broschur
Erscheinungsdatum 8.4.2017
ISBN 978-3-95498-302-5
28,00
Unter Kurfürst August (1526, reg. 1553–1586) erlebte Sachsen nach den großen Umwälzungen der Reformationszeit eine das Land nachhaltig prägende Phase der inneren Konsolidierung. In August und seiner Ehefrau Anna begegnen wir einem Fürsten­paar, das geradezu ideal­typisch für den treu sorgenden, lutherischen Landes­vater und die gebildete, fromme Landes­mutter steht. Auf Reichs­ebene wirkte der Kurfürst maßgeblich am Zustande­kommen des Augsburger Religions­friedens von 1555 mit. Mit dem Konkordien­buch und der Konkordien­formel brachte er die Reformation in Sachsen zum Abschluss. Während seiner Regent­schaft entwickelte sich das Land zu einem der mächtigsten und reichsten Fürsten­tümer im Reich.
Der vorliegende Aufsatz­band basiert auf der Begleit­tagung zur 1. Nationalen Sonder­ausstellung zum 500. Reformations­jubiläum »Luther und die Fürsten«, die 2015 auf Schloss Hartenfels in Torgau stattfand. Er widmet sich dem Wechsel­verhältnis von Reformation und Politik aus historischer sowie kunst-, musik- und kirchen­geschichtlicher Perspektive.