Achtung Spione!

Geheimdienste in Deutschland 1945 bis 1956 – Essays und Katalog im Schuber

 
Herausgeber: Magnus Pahl; Gorch Pieken; Matthias Rogg; Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden
880 Seiten, 832 meist farbige Abb.
28 x 21 cm, Festeinband im Schuber
Erscheinungsdatum 18.3.2016
ISBN 978-3-95498-210-3
19,95
Am 1. April 1956 wurde der Bundes­nachrichten­dienst (BND) gegründet. Hervor­gegangen war er aus der Organisation Gehlen, die gleich nach Kriegsende unter US-amerikanischer Kontrolle entstanden war und ihr Personal überwiegend aus hochrangigen ehemaligen Wehrmachts­angehörigen bezog. Wer den heutigen BND verstehen möchte, muss in seine Gründungs­phase zurückblicken. Neben der BND-Vorläufer­organisation auf westlicher steht das Ministerium für Staats­sicherheit auf östlicher Seite im Mittelpunkt dieser Publikation.
Der Essay­band vereint Beiträge ausgewiesener Wissen­schaftler und Geheim­dienst­experten zu diesem Thema, darunter von Autorinnen und Autoren der Unabhängigen Historiker­kommission zur Erforschung der Geschichte des Bundes­nachrichten­dienstes 1945–1968 (UHK) und der BND-internen Forschungs­gruppe »Geschichte des BND«.
Im Katalog werden Menschen und Strukturen, Ziele und Strategien, technische Mittel und Methoden, Gemeinsam­keiten und Unter­schiede, Traditionen und Erblasten, Erfolge und Pannen im Kampf an der unsichtbaren Front des frühen Kalten Krieges anhand von weit über 600 Objekten gezeigt. Die meisten von ihnen stammen aus Privat­besitz und Geheim­archiven und werden hier erstmals öffentlich präsentiert.

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