Ralf Giermann

Das Federzimmer im Schloss Moritzburg

Mehr zum Staat als zum Gebrauche

 
40 Seiten, 32 Abb., farbig und sw
24 x 16,5 cm, Broschur
Erscheinungsdatum 3.12.2015
ISBN 978-3-95498-193-9
5,00
August der Starke erwarb 1723 ein prächtiges Bett. Dessen Vorhänge und Himmel bestanden aus einem Gewebe, in das natürliche und gefärbte Federn eingearbeitet waren – eine weltweit einmalige kunst­hand­werkliche Kostbarkeit, die schon bald eine entscheidende Veränderung erfuhr: Aus den Bett­vorhängen wurden Wand­behänge gefertigt – daher hieß der so eingerichtete Raum »Feder­zimmer«. Zunächst gemeinsam mit der Porzellan­sammlung im Japanischen Palais aufbewahrt, wurde dieses 1830 nach Moritzburg ausgelagert, wo es nach einer Restaurierung seit 2003 wieder zu sehen ist. Die Publikation beschreibt die Geschichte seiner Entstehung und seines Erwerbs und erzählt die sich darum rankenden Legenden. Außerdem wird seine besondere Stellung innerhalb der Sammlung und der Hofetikette erläutert.