Fotografieren in der DDR

 
136 Seiten, 89 teils farbige Abb.
24 x 17 cm, Broschur
Erscheinungsdatum 10.9.2014
ISBN 978-3-95498-124-3
9,95
Welche Rolle spielte die Fotografie in der DDR zwischen ideologischer Bild­propaganda und Ausdruck eines individuellen Lebens­gefühls, zwischen agitatorischer Dokumen­tation und künst­lerischer Position, zwischen Staats­auftrag und Subkultur? In welche Traditionen der Moderne stellten sich die Foto­grafen, und welches visuelle Erbe haben sie hinter­lassen?
Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge greifen unter­schied­lichste Forschungs­tendenzen auf. Die Autorinnen und Autoren wollen einen Blick schärfen, der nicht der Macht der Bilder und vor allem nicht ihren Mythen erliegt. Es ist ein Blick, der neben kunst­historischen auch soziologische, kultur­historische, diskurs­analytische und bild­wissen­schaftliche Betrachtungs­formen berücksichtigt.

Sigrid Hofer ist Professorin am Kunst­geschicht­lichen Institut der Philipps-Universität Marburg und gründete 2008 den Arbeits­kreis Kunst in der DDR.