Die Flotte schläft im Hafen ein

Kriegsalltag 1914–1918 in Matrosen-Tagebüchern

 
Herausgeber: Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven; Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden; Stephan Huck; Gorch Pieken; Matthias Rogg
236 Seiten, 143 meist farbige Abb.
25 x 19,5 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 10.5.2014
ISBN 978-3-95498-095-6
9,95
Die deutsche Hochsee­flotte hatte dem Kaiser­reich zum »Platz an der Sonne« verhelfen sollen. Doch bereits kurz nach Beginn des Krieges spottete der Volks­mund über die untätig im Hafen liegenden Kriegs­schiffe der Kaiser­lichen Marine. Auf einem der modernsten davon, dem Groß­linien­schiff »SMS Helgoland«, verbrachten die Matrosen Carl Richard Linke und Richard Stumpf ihren Dienst. Sie führten an Bord Tagebuch und berichteten darin vom Bord­alltag sowie von den Ereignissen des Ersten Weltkrieges, an denen die Protagonisten und ihr Schiff zwischen 1914 und 1918 Anteil hatten. Die Präsentationen dieser Tage­bücher und weiterer Sach­zeugen werden ergänzt durch Beiträge namhafter Autoren.
Aus dem Inhalt: Die Matrosen Richard Stumpf und Carl Richard Linke und ihre Selbstzeugnisse | Die Wilhelminische Flotten­politik und ihre Folgen | Julikrise und August­erlebnis in der Flotte | Die Skagerrak­schlacht | Die Marine­unruhen 1917 | Der Krieg zur See 1914–1918 im Überblick | Das Kriegsende 1918 – geplanter Flotten­vorstoß und Revolution | Die SMS Helgoland als Lebens­welt und Metapher | Die Rezeption des Krieges zur See in Film und Bild