Stalingrad

Eine Ausstellung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr

 
Herausgeber: Gorch Pieken; Matthias Rogg; Jens Wehner; Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
404 Seiten, 305 teils farbige Abb.
28 x 21 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 10.12.2012
ISBN 978-3-95498-015-4
9,95
Stalingrad: In der russischen Stadt fand eine der bekanntesten Schlachten des Zweiten Weltkrieges statt. Ihr Name wurde zum Begriff – nicht nur in Deutsch­land und Russ­land, sondern in der ganzen Welt. Je nach historischer Perspektive steht er für den Wende­punkt des Krieges, für das Scheitern eines Unrechts­systems, für zehn­tausend­fachen Tod, für militä­rischen Triumph und militä­rische Nieder­lage. Anlässlich des siebzigsten Jahres­tages der »Schlacht um Stalingrad« stellt das Militär­historische Museum der Bundes­wehr das historische Geschehen in einer Aus­stellung und einem Begleit­band dar. In 15 Essays und mit zahlreichen zuvor noch nie in Deutsch­land gezeigten Exponaten wird auf die Bedeutung der Schlacht für den Kriegs­verlauf, für individuelle Lebens­läufe von Soldaten auf beiden Seiten und von Zivilisten sowie auf das kollektive Bewusst­sein der betroffenen Völker eingegangen. Nicht zuletzt geht es auch um die Rolle Stalin­grads als Medien­ereignis – und um die Mythen, die den Blick auf die historische Wirklichkeit versperren. Übergeordnete Erzähl­linien zu strate­gischen und wirt­schaft­lichen Planungen werden mit vielen militär­techni­schen Arte­fakten ergänzt, deren Wahr­nehmung und tatsächliche militärische Bedeutung eigens in den Blick genommen werden. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Panorama-Museum »Stalingrader Schlacht« in Wolgograd und vielen weiteren russischen Museen.