Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990–2013

 
Herausgeber: Gorch Pieken; Matthias Rogg
200 Seiten, 72 meist farbige Abb.
25 x 19,5 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 1.2.2013
ISBN 978-3-95498-014-7
5,00
Der Band stellt in 21 Porträts Opfer rechts­extremer Gewalt, aktive Neonazis und Aussteiger und ihre Lebens­läufe vor. Im Zentrum steht eine Gewalttat oder ein Gewalt­umfeld. Zwei Jahre bereiste der amerikanische Fotograf Sean Gallup für dieses Projekt alte und neue Bundes­länder und dokumentierte rechts­extreme Gewalt als ein gesamt­deutsches Phänomen.
Außerdem analysieren zehn Essays namhafter Autoren – darunter Soziologen, Psychologen, Theologen, Politiker und Journalisten – Erscheinungs­formen des Rechts­extre­mismus und unter­schiedliche Formen der Aus­ein­ander­setzungen mit ihm.

Hans-Jochen Vogel: Wie soll eine wehrhafte Demokratie mit dem Rechts­extremismus umgehen? | Oliver Decker u.a.: Aspekte des Rechts­extremismus. Erscheinungs­formen und Verbreitung | Lutz Körner: Gefährliche oder schwere Körper­verletzung? Eine differenzierte Begriffs­bestimmung | Mo Asumang: Die unsicht­baren Krieger | Harald Lamprecht: Leben mit der Angst. Umgang mit rechts­extremer Gewalt am Beispiel von Limbach-Oberfrohna | Claudia Luzar: Raum­kampf in der Herz­kammer. Wie Neonazis versuchten, die Deutungs­hoheit im sozial­demokratisch geprägten Dortmund zu erlangen, und an diesem Ziel scheiterten | Johannes Radke: Turnschuhe statt Springer­stiefel. Die Wandlung der Jugend­kultur in der rechts­extremen Szene | Andrea Röpke: Radika­lisierung und Terror. Neonazis im Unter­grund | Winfried Nachtwei: Eine Diskussion so alt wie die Bundes­wehr? Rechts­extreme Einstellungen und Vorfälle in und im Umfeld der Bundeswehr