Dmitri Schostakowitsch

Das Spätwerk und sein zeitgeschichtlicher Kontext

 
218 Seiten, 1 Abb., zahlreiche Notenbeispiele
24 x 17 cm, Broschur
Erscheinungsdatum 1.1.2007
ISBN 978-3-937602-89-9
15,00
Der vorliegende Band vereint die Vorträge der Internationalen Fachkonferenz »Dmitri Schostakowitsch – das Spätwerk und sein zeitgeschichtlicher Kontext«, die im Oktober 2003 vom Musikwissenschaftlichen Institut der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in Zusammenarbeit mit der Schostakowitsch-Gesellschaft Berlin veranstaltet wurde. Das Spätwerk von Schostakowitsch markiert einen Schaffensbereich, der unter Aspekten wie Reife, Abgeklärtheit, summa vitae betrachtet werden kann, aber dabei zugleich einige rätselhafte Momente aufweist. Es umfasst Werke, die Schostakowitsch ab 1967 komponierte und zu denen mehrere Symphonien und Streichquartette, aber auch das 2. Violinkonzert, verschiedene Kammermusikwerke, Filmmusiken und Vokalwerke zählen. Es sind vor allem systematische Gesichtspunkte, durch die dieses Buch – entsprechend dem Ablauf des Symposiums – in drei thematische Bereiche strukturiert wird. In »Mythos Spätwerk« wird der Frage nachgegangen, inwieweit und aus welchem Grund Schostakowitschs Spätwerk mit der Aura des Besonderen, Entrückten, Erhabenen usw. affiziert ist. »Individuation« ist dem stilistischen Profil des Spätwerks gewidmet, sowohl hinsichtlich einzelner Werkgruppen und -gattungen als auch mit Blick auf die Kompositionstechnik und die Rolle des Wortes. In der Sektion »Umfeld/Rezeption« geht es um das Bild, das der Komponist in den so unterschiedlichen Kulturbereichen in Ost und West hinterlassen hat, aber auch um die Rezeption neuer Kompositionstechniken und -stile speziell im Spätwerk.