Hans Albrecht Gasch; Gerhard Glaser

Historische Putze

Materialien und Technologien

 
Herausgeber: Handwerkskammer zu Leipzig
124 Seiten, 150 farbige Abb.
29 x 22,5 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 24.6.2011
ISBN 978-3-942422-52-9
29,80
Der Putz ist das »Kleid des Hauses«. Dieser Band stellt seine unterschiedlichen Erscheinungsformen vor, wie sie im Laufe der Jahrhunderte, vorrangig im mitteldeutschen Raum, zu finden sind. Zur Bewahrung der Kultur des Putzes als wesentliches Detail unserer gebauten Umwelt bedarf es geübter und qualitätsbewusster Handwerker. An sie richtet sich das Buch zuerst, indem es versucht, eine Anleitung zur Neuherstellung der verschiedenen Putzarten zu geben. Die beiden Autoren, Maurermeister Hans Albrecht Gasch und Prof. Dr.-Ing. Gerhard Glaser, haben im Laufe ihres Berufslebens der authentischen Wiederherstellung historischer Putze immer wieder große Aufmerksamkeit gewidmet.

Hans Albrecht Gasch, Jahrgang 1939, lernte von 1955 bis 1957 Maurer und war seit 1960 bei der Firma Baumeister Hermann Ullrich in Dresden tätig, die wesentlich am Wiederaufbau der berühmten Baudenkmale dieser Stadt mitwirkte. Ab 1976 arbeitete er im VEB Denkmalpflege Dresden, von 1990 bis 2008 als Leiter eines selbständigen Handwerksbetriebes. Er ist Sachverständiger im Maurerhandwerk der Handwerkskammer Dresden für historische Putze und Mitglied der Prüfungskommission Maurer/Putzer im Handwerkerfortbildungszentrum Rittergut Trebsen.

Gerhard Glaser, Jahrgang 1937, studierte von 1955 bis 1961 Architektur an der Technischen Hochschule Dresden, war als Architekt und Bauleiter von 1961 bis 1976 zunächst in der Bauabteilung für kulturhistorische Bauten Dresden, dann in der Bauabteilung des Instituts für Denkmalpflege, Arbeitsstelle Dresden, tätig. 1975/76 war er Mitbegründer des VEB Denkmalpflege Dresden, wo er bis 1982 die Projektierungsabteilung leitete. 1982 wurde er zum Chefkonservator im Institut für Denkmalpflege berufen und war für die sächsischen Bezirke der DDR verantwortlich. Als Sächsischer Landeskonservator ging er 2002 in den Ruhestand und arbeitet seitdem als freier Architekt.