Hendrik Bärnighausen

Carl Scheppig (1803–1885)

Ein Schinkel-Schüler in Berlin, Rom und Sondershausen

 
Herausgeber: Schlossmuseum Sondershausen
284 Seiten, 379 meist farbige Abb.
29 x 24 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 20.6.2011
ISBN 978-3-942422-46-8
9,95
Mit dem Architekten Carl Scheppig wird in dieser Monografie ein bisher zu Unrecht wenig beachteter Schinkel-Schüler ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Scheppig war zwischen 1825 und 1832 an bedeutenden Projekten Schinkels beteiligt – u.a. beim Museum am Lustgarten, der Friedrichswerderschen Kirche und dem Palais Redern, zudem als Zeichner in die Arbeiten zu Schinkels »Sammlung architektonischer Entwürfe« eingebunden. Als Preisträger im ersten Architektenwettbewerb der Akademie der Künste zu Berlin (1831) war er 1832 bis 1835 mit einem Reisestipendium in Italien und Frankreich unterwegs. 1836 vermittelte ihn Schinkel als Hofbaurat in das nordthüringische Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Dort leitete er das gigantische, allerdings nur in Teilen realisierte Projekt zum Umbau des Sondershäuser Residenzschlosses. Neben den dafür entstandenen Entwürfen, die im Kontext der spätklassizistisch-historistischen Schlossbaukunst von Bedeutung sind, präsentiert der Band wertvolles, bisher weitgehend unpubliziertes Material aus Scheppigs Nachlass, darunter Schinkel-Zeichnungen und zahlreiche Reisezeichnungen Scheppigs aus Italien.