Annette Dubbers

Leuben

Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils

 
Herausgeber: Umweltzentrum Dresden e.V.
72 Seiten, 230 überwiegend farbige Abb.
31 x 24 cm, Broschur
Erscheinungsdatum 1.12.2005
ISBN 978-3-937199-33-7
11,80
Leuben an der Landstraße nach Pirna und Prag war im Mittelalter trotz seiner Winzigkeit ein wichtiges, zentrales Dorf. Es hatte als einziges weit und breit eine Kirche und eine Schulstube, die von Kirchgängern und Kindern aus Niedersedlitz, Dobritz, Laubegast und Tolkewitz mit besucht wurden. Bis ins 19. Jahrhundert änderte sich der Ort kaum. Mit der sächsisch-böhmischen Eisenbahn drängte die Industrie an die Strecke. Tausende fanden Arbeit. Wohnungen nahe den Werken wurden in großer Zahl gebaut. Das Bauerndorf entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum städtischen Vorort. Weiter verdichtet wurde der Stadtteil zu DDR-Zeiten, als in den fünfziger und vor allem in den sechziger und siebziger Jahren große Wohnungsbaustandorte entstanden. Über das Leben und Bauen in Leuben von den Anfängen bis in unsere Tage berichtet dieses Buch. Es hat nicht den Anspruch, eine Chronik zu sein, und strebt Vollständigkeit nicht an. Vielmehr hoffen die Autoren, anhand ausgewählter Orte und Ereignisse, anhand von Texten, Augenzeugenberichten, Dokumenten, Bildern oder Fotos ein möglichst lebendiges Bild des Ortes über die Zeiten zu vermitteln.