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Wieland Förster

Tamaschito

Roman einer Gefangenschaft

240 Seiten
21 x 13 cm, Festeinband
Erschienen 22.08.2017
ISBN 978-3-95498-319-3

18,00 EUR

An einem milden Septembertag 1946 geht der 16-jährige Thom durch das zertrümmerte Nachkriegs­dresden. Die Stadt beginnt zaghaft aufzuatmen, Menschen streben ins Freie, Elbfähren fliegen über den Fluss, Familien­besuch ist gekommen. Zwischen Thom und seiner Cousine Margot entflammt jugend­liche Leiden­schaft. Doch dann wird Thom verhaftet und unschuldig im »Grauen Bau« eingekerkert.
Einer Intrige wegen muss der Junge durch die Hölle des Hungers und Durstes, durch Auszehrung und endlose Verhöre gehen. Er gerät in das Mahlwerk der gewaltigen Kräfte­verschie­bungen jener Zeit. Deutsche, Polen, Russen, Nazis und Wider­stands­kämpfer sind seine Mitgefan­genen. An diesem apokalyp­tischen Ort, wo der Tod Platz genommen hat zwischen den Häftlingen, wird ein verschlis­sener Stoff­fetzen zum Schach­brett, eine erzählte Geschichte zum Über­lebens­elixier, und der Name eines Kuchens zur Zauber­formel.
»In mir blutet Vergangen­heit«, sagte Wieland Förster einmal – mit Tamaschito legt er jetzt den Roman vor, in dem jene Lebens­wunde zu Literatur wird. Ein ergreifendes Plädoyer für Mensch­lichkeit.

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