Der dritte Band der Schriftenreihe »Aus dem Deutschen Uhrenmuseum Glashütte« wendet sich den Persönlichkeiten zu, die die Anfänge der hiesigen Präzisionsuhrmacherei prägten. Die Entwicklung begann mit dem Dresdner Mathematisch-Physikalischen Salon und seinem ersten Konservator Johann Gottfried Köhler (1745–1800), später Inspektor des Salons und Geheimer Finanzsekretär. Er stellte die ersten Präzisionspendeluhren und Sekundenschläger her. Sein Nachfolger, Bergrat Johann Heinrich Seyffert (1751–1818), hatte die Präzisionspendeluhr-Herstellung seit 1775 bei Köhler studiert. Er war der Erste, der in Sachsen Chronometer fertigte. Nach Seyfferts Tod übernahm Johann Christian Friedrich Gutkaes (1785–1845) die Wartung der Uhren im Mathematisch-Physikalischen Salon und setzte die Präzisionsuhren-Herstellung fort. Der spätere Hofuhrmacher gab seine Kenntnisse an zahlreiche Lehrlinge weiter – u.a. auch an Ferdinand Adolph Lange, der das Zentrum der sächsischen Präzisionsuhrmacherei 1845 von Dresden nach Glashütte verlagerte.
Entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der sächsischen Uhrmacherkunst hatten neben diesen drei Pionieren auch ihre Wegbereiter, Förderer, Auftraggeber und Kunden. Zu nennen sind hier vor allem Graf Moritz von Brühl, Freiherr Franz Xaver von Zach, Alexander von Humboldt und Adolf Traugott von Gersdorf. Im vorliegenden Band lernen wir all diese Erfinder und Visionäre näher kennen.
In der Reihe "Schriftenreihe: Aus dem Deutschen Uhrenmuseum Glashütte" sind lieferbar:
Band 1: Die Messung des Augenblicks
zur DetailseiteBand 2: Die Kunst der Genauigkeit
zur DetailseiteBand 3: Erfinder und Visionäre
zur DetailseiteBand 4: Der Beginn einer Tradition
zur DetailseiteWeitere Empfehlungen:
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