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Authentizität und Originalität antiker Bronzebildnisse
Authenticity and originality of ancient bronze portraits

Ein gefälschtes Augustusbildnis, seine Voraussetzungen und sein Umfeld
A forged portrait of Augustus, its prerequisites, and its surroundings

Herausgeber: Stephan Lehmann, Archäologisches Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
260 Seiten, 157 meist farbige Abb.
derzeit nicht lieferbar, Neuauflage für IV/2017 geplant
in deutscher und englischer Sprache
28 x 21 cm, Festeinband
Erschienen 30.11.2015
ISBN 978-3-95498-183-0

38,00 EUR

Ein bislang unbekanntes Bronze­bildnis des Augustus aus Schweizer Privat­besitz, dessen antike Entstehung zweifelhaft war, gab den Anlass für ein Werkstatt­gespräch und eine Ausstellung im Archäolo­gischen Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Mai 2014. Dabei wurde im inter­disziplinären Dialog die Frage der Authentizität und Originalität antiker Groß­bronzen aus philosophisch-kunst­historischer, archäologischer, natur­wissen­schaftlicher und technischer Sicht erörtert. Das Bildnis des Augustus erwies sich im Ergebnis eingehender Unter­suchungen als moderne Fälschung. In der Ausstellung wurde es im Kontext einer Reihe verdächtiger Bronze­bildnisse präsentiert, die in den letzten Jahr­zehnten auf dem Kunst­markt aufgetaucht sind. Diese Zusammen­stellung zeigt, dass offenbar mit einer Fälschungs­serie größeren Ausmaßes gerechnet werden muss. Der vorliegende Band enthält die Beiträge des Werkstatt­gesprächs und die bisherigen Unter­suchungs­ergebnisse zu den vorgestellten Bronze­bildnissen. Er will damit einen Impuls zu weiteren, dringend notwendigen Forschungen geben.

A hitherto unknown bronze portrait of Augustus from a swiss private collection, whose ancient origin is doubtful, was the impetus for a discussion forum and an exhibition at the Archäologisches Museum of the Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in May 2014. Here, in interdisciplinary dialogue, the question of authenticity and originality of ancient large-scale bronzes was discussed from the philosophical-art historical, archaeological, natural scientific and technical perspective. As a result of in-depth analysis the portrait of Augustus proved to be a modern forgery. In the exhibition it was presented in the context of several other suspect bronze portraits that have appeared in the art trade in the last decades. This compilation shows that a large scale series of forgeries must be expected. This publication contains the contributions to the discussion forum and the current results from the examinations of the presented bronze portraits. Hopefully it will give an impulse for further, urgently needed research.

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