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Carl Lohse

Kraftfelder. Die Bilder 1919/21

Herausgeber: Karsten Müller, Ernst Barlach Haus Hamburg
136 Seiten, 95 farbige Abb.
24 x 21 cm, Festeinband
Erschienen 02.07.2017
ISBN 978-3-95498-313-1

25,00 EUR

Ein Maler, der um 1920 ein fulminantes Œuvre schafft, als Hoffnungs­träger gefeiert wird, seine Künstler­existenz für Jahre gegen ein Leben als Straßen­bahn­schaffner eintauscht und bis heute als Geheim­tipp gilt: Der Hamburger Carl Lohse (1895–1965) zählt zu den erstaun­lichsten Quer­köpfen in der Kunst der Moderne.
Nach früher Förderung durch den Hamburger Kunst­hallen­direktor Alfred Lichtwark, nach Studium, Kriegs­dienst und Gefangen­schaft geht Carl Lohse im Oktober 1919 nach Bischofs­werda bei Dresden und erlebt einen wahren Schaffens­rausch: Bis April 1921 entstehen rund 130 Gemälde, dazu Gips­plastiken und Zeichnungen. Rasant dringt der junge Expressionist zu bemerkens­werter Eigen­ständig­keit vor. Er malt virtuos, vehement und mit koloristi­schem Wage­mut. Ungestüm experimen­tiert er mit unter­schied­lichen Bild­sprachen – und erreicht Weg­weisendes. Kritiker sind begeistert, doch Lohse bricht radikal mit der Kunst. Die furiose Werk­gruppe von 1919/21 bleibt ein faszinie­render Solitär.
Dieser Band vereint mehr als 50 Hauptwerke von Carl Lohse aus bedeutenden öffent­lichen und privaten Samm­lungen. Er lädt zu einer außer­gewöhn­lichen Entdeckung ein.

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