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Giorgio de Chirico

Magie der Moderne

Herausgeber: Staatsgalerie Stuttgart, Paolo Baldacci, Christiane Lange, Gerd Roos
248 Seiten, 198 meist farbige Abb.
28 x 23 cm, Festeinband
Erschienen 18.03.2016
ISBN 978-3-95498-211-0

38,00 EUR

Nur wenige Künstler der Moderne übten einen derart richtungs­weisenden Einfluss auf Zeit­genossen und nachfolgende Künstler­generationen in Europa aus wie Giorgio de Chirico. In seiner Malerei entwickelt der Künstler eine hochkomplexe Bildsprache, deren vorder­gründige Gegen­ständlichkeit sich bei näherer Betrachtung in eine mysteriöse Welt voller Symbole und Anspielungen auflöst. Die 1911 in Paris begonnene Schaffens­phase seiner meta­physischen Malerei findet während der Jahre 1915 bis 1918 ihren Höhepunkt im ober­italienischen Ferrara. Die dortige Begegnung mit Carlo Carrà führt 1917 zur Geburts­stunde dessen, was man später als »Metaphysische Schule« bezeichnet hat.
Zahlreiche Meister­werke de Chiricos und Carràs treffen in diesem Katalog auf Gemälde und Zeichnungen von Künstlern des Dadaismus, Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit und offenbaren so die sich unmittelbar nach ihrer Entstehung anschließende inter­nationale Rezeption der besonderen Bild­sprache der pittura metafisica. Auf heraus­ragenden Werken von René Magritte, Salvador Dalí, Max Ernst oder George Grosz tauchen Motive wie der gesichts­lose »manichino« oder das »Bild im Bild« auf und zeugen von der intensiven Ausein­ander­setzung mit de Chirico.



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