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Klaus Grote

Römerlager Hedemünden

Der augusteische Stützpunkt, seine Außenanlagen, seine Funde und Befunde

Herausgeber: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
496 Seiten, 439 meist farbige Abb.
29,7 x 24 cm, Festeinband
Erschienen 17.10.2012
ISBN 978-3-95498-003-1

79,00 EUR

Rund 25 Jahre lang wurden während der Regierungs­zeit des Kaisers Augustus von der Nordgrenze des römischen Imperiums am Rhein ausgehend Feldzüge in das germanische Gebiet bis zur Weser und Elbe geführt. Es war eine Zeit der militärischen Unter­werfungen, germanischer Aufstände, vertraglicher Bindungen und zuletzt auch des Anfanges einer Romanisierung. Die Varus­schlacht mit dem Unter­gang von drei Legionen im Jahre 9 n.Chr. bedeutete für den mittel-, nord- und nord­west­deutschen Raum aber das abrupte Ende der Entwicklung hin zu einer neuen römischen Provinz Germania magna.
In der Anfangs­phase der Feldzüge, in den Jahren zwischen 11 und 7 v.Chr., gehörte das Römer­lager bei Hede­münden an der Werra zu den Stütz­punkten der logistischen und militärischen Absicherung in den eroberten Gebieten. Das Lager mit seinen teilweise hervor­ragend erhaltenen Über­resten wurde 2003 entdeckt und danach kontinuierlich erforscht. Erstmals werden alle archäo­logischen, natur­wissen­schaft­lichen und histo­rischen Ergebnisse, zusammen mit den über­raschend zahl­reichen Funden, vorgestellt.

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